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Ranges messen: Punkte oder Prozent?

Ranges in Punkten oder Prozent messen? Warum die Einheit deinen Blick auf Volatilität verändert und wie du Calculation Unit in StatMap° wählst.

Beim Analysieren von Marktbewegungen messen Trader Preisranges, um Trends und Volatilität zu verstehen. Ob du in Punkten oder Prozent misst, verändert den Blick auf das Marktverhalten. Dieser Beitrag zeigt den Unterschied – mit historischen Beispielen.

Price Range in TradingView

Das TradingView-Tool „Price Range“ liefert drei Kennzahlen:

  1. Punkte: Absolute Differenz zwischen zwei Punkten, z. B. 1.770 Punkte.

  2. Prozent: Prozentuale Veränderung relativ zum Startpreis, z. B. 8,56 %.

  3. Ticks: Anzahl der Ticks zwischen den Punkten (abhängig von Markt und Timeframe).

Range Tool

1000 Punkte im Zeitverlauf

Ein 1.000-Punkte-Move wirkt je nach Marktphase anders:

  • 2010: Dauer > 1 Jahr → ca. 32 %

  • 2019: Dauer ≈ 1 Monat → ca. 11 %

  • 2024: Dauer ≈ 3 Tage → ca. 5 %

Absolute Punkte bleiben gleich, aber der prozentuale Impact schrumpft, wenn der Markt größer wird.

Range Vergleich

Einstellungen in StatMap°

StatMap° und StatVol° können beide in Prozent oder Punkten messen:

  • Prozent: Ideal für Indizes oder Krypto (z. B. Bitcoin), wo Preisranges über die Jahre gewachsen sind. Prozent zeigen relative Bewegungen sauberer, besonders mit großem Lookback („Maximum“).

  • Punkte: Praktisch für Märkte mit stabilen Preisranges (z. B. Forex-Paare) oder bei kleinem Lookback für jüngste Volatilität.

Wechsel die Einheit je nach Asset und Zeithorizont, um relevantere Insights zu bekommen. Das stellst du unter Calculation Unit ein, direkt neben der Wahl zwischen Mean oder Median, wie in der Übersicht aller Einstellungen in StatMap° v4 beschrieben.

StatMap Settings

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